Hinweise zur Grüngutentsorgung

Am 1. Mai diesen Jahres gab es einige Änderungen für die Grüngutentsorgung im Stadtgebiet. Nach drei Monaten zogen stellvertretender Stadtbaumeister Thomas Hinterleitner und die Vertreter der Firma Ernst eine Zwischenbilanz.  

In dem dreimonatigen Zeitraum gab es insgesamt 3.681 Anlieferungen von Grüngut und Gehölz. Ein Vergleich zu den Vorjahren lässt sich hier nicht ziehen, da vorher die Anlieferer nicht gezählt wurden. „Die Anlieferung läuft insgesamt ruhig und gut – die meisten Bürger akzeptieren die Schätzung der Mengen“, sagt Wilhelm Buchholzer, der vor Ort das Grüngut entgegen nimmt und die Gebühren einnimmt.  

„Manchmal gibt es Diskussionen wegen häckselbarem Gut“, so Buchholzer. Hier ist es wichtig, dass kein Blattwerk mehr an den Ästen ist, da die grüne Blattmasse den Häcksler verstopft.  Die Mindeststärke beträgt 5 cm und die Höchststärke, die vom Häcksler zerkleinert werden kann, beträgt 10 cm. Die Länge sollte 2 Meter nicht überschreiten. Wichtig ist auch, dass das abgegebene Häckselgut nicht durch Draht, Zaunreste etc. verunreinigt ist. Große verwachsene Heckenteile können nicht als Ganzes angeliefert werden sondern müssen auf einen maximalen  Durchmesser von 20 cm  vorgeschnitten werden.  

Für die Annahme oben genannter Gehölze fallen keine Gebühren an. Die Annahme  aller anderen Gartenabfälle wie Gras und Heckenschnitt, Rasen, Laub, Abraum von Beeten, Balkonpflanzen und Stauden sind Gebühren in Höhe von 5,00 € pro m³ fällig. Bei geringen Mengen gilt eine Mindestgebühr von 1,00 €.  

Es wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur Gartenabfälle und nur in haushaltsüblichenMengen abgegeben werden dürfen.  

Wichtig ist, dass die Gartenabfälle nicht in Plastiktüten und –säcken abgegeben werden, da diese nicht kompostierbar sind. Sortenreine Abfälle, wie Laub und Rasenschnitt, können in Pappkartons oder speziellen Papiersäcken angeliefert werden.  

Küchenabfälle und Speisereste oder verdorbene Lebensmittel gehören dagegen nicht zu den Gartenabfällen, sondern in die Biotonne.  

Nicht in die Grüngutentsorgung gehören Erdaushub, Gartenerde und Wurzelstöcke.  

Die angelieferten Einzelmengen sind im Vergleich zu früher kleiner geworden. Von Seiten der Firma Ernst wurde im Zeitraum der Einführung der Gebührenpflicht für die Grüngut-Entsorgung eine unverhältnismäßig größere Anzahl an Bio-Tonnen ausgegeben.  

Die abgelieferte Gesamtmenge ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich gesunken. Hier spielt sicherlich die vermehrte Ausgabe von Biotonnen eine Rolle. Die Reduzierung ist aber auch der permanenten Überwachung und Kontrolle geschuldet.

Auf die Eigenkompostierung sollte in jedem Fall weiter gesetzt werden.  

Die Boxen befinden sich an folgendem Standort und sind in den Monaten April bis Oktober wie folgt geöffnet:  

Firma Ernst, Aha Haus-Nr. 200:

Montag und Mittwoch, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

Freitag, 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr

Samstag, 9 bis 14.30 Uhr

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