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Wald
(mit Mooskorb, Schweina, Steinabühl, Unterhambach) |
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Obwohl ein Historiker des 18. Jahrhunderts Wald zu den ältesten Siedlungen des mittleren Altmühltals zählte, sind schriftliche Belege erst ab 1221 zu finden. Sicher ist, daß schon sehr früh ein Ortsadelsgeschlecht bestand, das im Besitz der dortigen Burg war. Später finden wir als Miteigentümer den berühmt-berüchtigten Raubritter Eppelein von Gailingen. Als burg- bzw. markgräfliches Lehen ging Wald an verschiedene fränkische Adelsgeschlechter u. a. 1626 an die Familie von Zocha, die sehr eng mit der Geschichte des Fürstentums Ansbach verknüpft war. Nach deren Aussterben stattete Markgraf Carl Wilhelm Friedrich seine zu Freiherren von Falkenhausen erhobene illegitime Nachkommenschaft mit Dorf und Schloß zu Wald aus.
Direkt am Altmühlsee gelegen, ist Wald heute mit Seezentrum, Campingplatz, Pavillongelände mit Bewirtungszelt für kulturelle und sonstige Veranstaltungen einer der markanten touristischen Anlaufpunkte des Altmühlseegebiets.
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