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Cronheim (mit Filchenhard)


Wenn man nach Cronheim kommt, fällt einem früher oder später das ehemalige Wasserschloß ins Auge, welches seinen Charme auf den Betrachter wirken läßt.

Schon im 12. Jahrhundert ist ein ortsansässiges Edelgeschlecht bekannt. Nach dessen Aussterben fiel 1560 Dorf und Herrschaft an Matthias von Leonrod. Dieser ließ sich eine von Wassergräben umgebene Vierflügelanlage errichten, die nach verschiedenen Besitzerwechseln schließlich an die Eichstätter Bischöfe gelangte, die in Cronheim eigene Vögte einsetzten.

Prominente Cronheimer sind die Brüder Johann Heinrich und Georg Andreas Böckler, die sich im 17. Jahrhundert - der eine als schwedischer Reichhistriograph, der andere als markgräflicher Baumeister - einen Namen machten.

Bis zur Eingliederung 1971 war die Gemeindepolitik von einer aufwärtsstrebenden Entwicklung gekennzeichnet, welche die Stadt Gunzenhausen fortsetzte und u. a. ein Neubaugebiet erschloß sowie infrastrukturelle Ergänzungsmaßnahmen durchführte.

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Cronheim