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Aha (mit Edersfeld)
Erste urkundliche Erwähnung 1222/23 im Codex Moedl (Abschriftensammlung alter und ältester Urkunden) wegen eines Rechtsstreits um das Patronatsrecht an der Kapelle zu Pflaumfeld.
Viele fränkische Adelsfamilien waren im Lauf der Zeit in Aha begütert, u. a. die Truhendinger, die Herren von Hirschberg, Lentersheim und Seckendorff.
Mit der Reformation 1528 wurde auch die uralte Pfarrei im Ort protestantisch. Große Not hatte Aha im Dreißigjährigen Krieg nicht nur in Form von Soldatendurchzügen zu erleiden, sondern auch die ausbrechende Pest forderte viele Menschenleben, so dass 1637 lediglich neun Personen im Dorf lebten.
Aufwärts ging es wieder durch den Zuzug österreichischer Glaubensflüchtlinge, deren Familiennamen uns noch heute vielfach begegnen. Attraktiver Mittelpunkt ist ohne jeden Zweifel die 1722 im sogenannten Markgrafenstil errichtete Kirche mit der markanten Turmhaube.
Der etwa 1,5 km westlich von Aha gelegene Weiler Edersfeld hat seit jeher enge Verbindungen zu Aha.
Seit 1978 ist Aha Stadtteil von Gunzenhausen. Der mit dem Bau des Fränkischen Seenlandes einhergehende rasante Strukturwandel in der Landwirtschaft, die Zunahme anderer Erwerbszweige und der aufkommende Fremdenverkehr prägen das heutige Bild.
Eine ganze Reihe infrastruktureller Maßnahmen, besonders die in den letzten Jahren durchgeführte Dorferneuerung, sowie ein neu entstehendes Wohnbaugebiet haben die Wohn- und Lebensqualität in Aha nachhaltig verbessert.
Trotz der Nähe zur Kernstadt (2 km) und der Ansiedlung eines größeren Dienstleistungsunternehmens am Ortseingang hat Aha seinen dörflichen Charakter bewahrt.
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