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Raum 3: Kunsthandwerk des 17. bis 19. Jahrhunderts
In diesem Raum des ersten Obergeschosses bezeugen ein vornehm wirkender Schrank sowie zahlreiche Porzellan-, Zinn- und Glaswaren die Kunstfertigkeit des Handwerks im Gunzenhäuser Land.
3.1 Schrank aus dem 17. Jahrhundert => mehr
3.2 Krug mit Zinndeckel aus der Werkstatt Himsolt => mehr
Raum 4: Fayencen aus dem Jagdschloß
Dieser Raum birgt den wertvollsten Schatz des Gunzenhäuser Museums. Ausgestellt sind neben diversem Jagdzubehör 115 Original-Fayencekacheln des „Hochfürstlichen Falckenhauses”, wie der markgräfliche Bau nach seiner Erbauung im Jahre 1749 genannt wurde. Sie sind lebendiger Ausdruck einer schier grenzenlosen Jagdleidenschaft des Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich, der Gunzenhausen ob seiner nahen Jagdgründe in den Auen der Altmühl zu seinem Lieblingsaufenthaltsort erkoren hatte.
Nach dem Umbau des Schlosses zum „Haus des Gastes” waren die wertvollen Einzelstücke ins Museum verbracht worden, wo sie heute in einem eigenen Raum eine späte Würdigung erfahren. Ursprünglich handelte es sich um 438 Fliesen, die zwei Räume des Jagdschlosses zierten. => mehr
Raum 5: Barockes aus Gunzenhausen
Zimmer im barocken Stil des 18. Jahrhunderts eingerichtet. Mit vornehmer Zurückhaltung beobachtet der zum Ordensritter geschlagene Oberamtmann Teuffel von Pirkensee die Szene.
Von besonderem Wert ist die historische Wanderverkleidung auf der linken Seite des Raums.
5.1 Oberamtmann Teuffel von Pirkensee => mehr
5.2 Historische Wandverkleidung => mehr
Raum 6: Wohnen im 19. Jahrhundert
So als wolle der Schullehrer Johann Jakob Bühringer nachträglich seine Misere anprangern: ausgerechnet in der Umgebung kostbarer Einrichtungsgegenstände hängt das Portrait des Oberlehrers Bühringer, der wegen der beengten Wohn- und Arbeitsverhältnisse in seinem vom Einsturz bedrohten Schulhaus am Kirchenplatz immer verbitterter wurde.
6.1 Johann Jakob Bühringer => mehr
6.2 Eine Ständerwiege aus dem 19. Jahrhundert => mehr
6.3 Französische Tischuhr => mehr
6.4 Ein Prunkstück aus der Werkstatt des Uhrmachers Walther => mehr
Raum 7:
Kunsthandwerk aus dem 19. und 20. Jahrhundert
Bunt gemischt präsentiert sich die Austattung dieses Raumes mit kunsthandwerklichen Exponaten des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Als “Schmankerl” gelten die umfangreiche Sammlung bemalter Bierkrugdeckel und das Modell eines Klassenzimmers der Jahrhundertwende.
Doch auch die zahlreichen Einzelstücke, darunter kunstvoll gefertigte Puppen, haben es in sich. Für die Stadtgeschichte von besonderer Bedeutung ist ein Lehrbuch des berühmten Schulreformators Dr. Heinrich Stephani aus Gunzenhausen.
7.1 „Erst zahl’n, nachher kannst a Bier ham”! => mehr
7. 2 Treueschwur eines „Herzchens”... => mehr
7.3 Puppe aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts => mehr
7. 4 Lehrbuch von Dr. Heinrich Stephani => mehr
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