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| Erzgebirgsschau und Weiperter Heimatstube | ||||
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Eindrucksvolle Schau Blick zurück in die verlorene Heimat Anläßlich des 17. Treffens der ehemaligen Landsleute von Weipert, einem einst blühenden Industriestädtchen mit 12000 Einwohnern, unmittelbar an der böhmisch-sächsischen Grenze gelegen, wurde in der Patenstadt Gunzenhausen am 1. September 1989 im renovierten historischen Fachwerkstadel aus dem Jahr 1753 am Schießwasen die „Erzgebirgsschau" mit der „Weiperter Heimatstube" eröffnet. Was hier in mühevoller Arbeit aufgebaut wurde, kann sich sehen lassen und zeugt nicht nur von dem ehemals hohen Stand des Kunsthandwerks im Erzgebirge, sondern auch von der immer noch großen Verbundenheit der Weiperter mit ihrer alten Heimat, in der einstmals der Bergbau die Lebensgrundlage der Bewohner bildete, Während die Erzgebirgsschau überwiegend im Obergeschoß aufgebaut ist, befindet sich die Heimatstube mit Erinnerungsstücken, Relieflandschaften, Klöppelarbeiten, Posamenten, zahlreichen Fotos und einem Tafelbilderbuch in der ersten Etage. Die Erzgebirgsschau hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Da in Weipert kein geeigneter Ausstellungsraum zur Verfügung stand, kamen die „Endlerkrippen" 1937 in das Kloster Mariaschein; und als 1938 die Schließung des Klosters drohte, nahm sie der Krippenbetreuer 1941 mit nach Bad Reichenhall. Im Fachwerkstadel hat sie nun eine würdige, endgültige Bleibe gefunden. |
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